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schnecke
ich kann versuchen dich zu verstehen, ich könnte versuchen dir all deine taten zu vergeben, aber ich kann sie niemals vergessen. der schmerz hat sich in mein fleisch eingebrannt und diese wunde ist einfach zu tief um nicht für immer sichtbare narben zu hinterlassen. du hast mich gebranntmarkt. wieso also sollte ich dir vergeben wenn ich niemals vergessen kann?
4.2.10 00:52


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Du willst mich hier sitzen seh'n mit unsern Problemen /
geschnitzt von den Händen, die ihr Handeln verhehlen /
willst unsre Stützen wegnehmen und es bleibt nichts außer Flehen /
dass die tausenden Tränen vertrocknen wie Lehm /
Ich kämpf' gegen dich an, kommt mir nicht mehr zu nah /
mein Waffen, die Wunden die ich nur wegen dir trag' /
kann nicht schlafen, dreh' Runden im Park /
die Fäuste geballt und ich schlag' /
so tief in mein Herz damit es macht was ich sag /
halt die Luft an, bin stark, die beißende Wut macht mich hart /
du kannst nicht bei mir sein, was soll heißen, dass du mich magst /
du willst mir Antworten geben - ich hab nicht mal was gefragt /
ich hör' dich dauernd nur reden - versteh nicht mal was du sagst /
doch ich bin Freunden so dankbar für Rückhalt und Anker /
da deren Verstand sah, dass dein Handeln so krank war /
doch wie kann ich vergessen was du für mich warst /
wenn die Vorwürfe treffen und ich dich trotzdem nicht hass'

Du bist 24 Stunden Rauschgift, 24 Stunden Blaulicht /
ich bin zehn davon nur traurig und die andern vierzehn sau dicht /
alles mit Prozenten kauf' ich, zwanzig Zigaretten rauch' ich /
ich bin auf Entzug, ich will dich nicht mehr lieben, doch ich brauch' dich /
24 Stunden, bis statt meinem Kopf wieder der Bauch spricht /
24 Stunden bis mein Herz aus meinem Körper raus bricht /
alles was du nicht sagst glaub ich, um nicht steh'n zu bleiben lauf ich /
ich bin auf Entzug, ich will dich nicht mehr lieben, doch ich brauch' dich

Du sagst, dass du mich liebst, gib mir einen Beweis /
dass das Leben zu zwei nicht nur Angst vor Einsamkeit heißt /
Angst vor Verlassen und Verlassen zu werden /
den anderen zu hassen oder Gehasster zu werden /
nichts mehr zu passen oder Verpasstes zu mehren /
zu Zweit zu ersticken oder alleine zu sterben /
Angst vor Betrogen zu werden und Betrug zu verbergen /
Vertrauen zu schnenken um vertrauter zu werden /
das Glück raus zu schreien um sich selbst zu bestärken /
damit sie die Zweifel nicht merken /
sich nicht mehr zu schminken und die Haare nicht färben /
damit die Bilder im Spiegel die Wahrheit nicht brechen wie Scherben /
wen man jemals geliebt hat, steht auf Tischen in Kerben geschnitzt /
die Ehe gemessen ob man Erben besitzt und wer wen mehr unterstützt /
es wird leer dieses Glück, dessen Magie unendlich zieht /
ich hab' dich unendlich lieb und weil's kein Unendlich gibt /
ist es aus, sobald man mit Scheren die Schlussstriche zieht /
ich will dich nicht mehr liebe, weil ich mich nicht mehr belüg.

-chorus-

Ich bin verbittert wie Witwen nach einem sinnlosen Krieg /
die ihre Liebe vermissen nach einem sinnlosen Sieg /
muss meine Kinder beschützen, zumindest was davon blieb /
und das bin ich und da bist du, was so fest an mir zieht /
seit ich weiß, dass du mich liebst, seitenweis weil ich nicht schrieb /
zerreißt mich wie deinen Brief nur damit du mich nicht liest /
streit mit mir, dass du nicht siehst was mir wirklich an dir liegt /
ich bin festgefroren am Eis von dem Fluss, der in mir fließt /
du willst mich anseh'n, nicht annehm'n, nur anleh'n und dann gehen /
ich kenn neben dran stehen und dich in Empfang nehm' /
und immer wenn's dir passt machst du die Türe wieder zu /
denn alles was du hast, werd niemals ich sein, sonder du /
und ich geh' dabei ein, wenn ich nichts dagegen tu /
mach' meine Haut zu Panzerglas und saug dein Gift aus meinem Blut /
ich schneid' die Stricke durch und lauf die ganze Nacht vor deinem Schatten weg /
weil ich nicht schlafen kann, wenn ich mich nicht in deine Arme leg.
31.1.10 05:33


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